Schriftsteller Halil Gündoğan unter Druck gesetzt in Schweizer Asylheim!

Ömrünün 31 yılını Türkiye’nin değişik hapishanelerinde geçirdikten sonra, askerlik nedeniyle yurt dışına çıkan ve şu anda İsviçre’de kaldığı St Gallen de iltica kampında çeşitli tehdit ve baskılara maruz bırakılan PEN Üyesi Yazar Halil Gündoğan’a yapılan planlı uygulamaları kınıyoruz. Şubat ayında başlayan ve Halil Gğndoğanın sevki ile devam eden sürece başından beri kayıtsız kalmayan Simurg News, titizlikle takip ederek tepkimizi gösterdiğimiz bu tür baskılara karşı sessiz kalınmaması için haber ve tavır noktasında gereğini yapacağız. Uluslararası her sivil inisiyatifle Siyasi Mülteci Halil Gündoğan’a yapılan haksızlığa karşı dayanışma içinde olduğumuzu kamuoyuna duyururuz. SimurgNews Yazı Kurulu.

Halil Gündoğan, Schriftsteller und Mitglied von PEN Autorenvereinigung wurde aufgrund seiner politischen Ansichten in der Türkei 30 Jahre inhaftiert. 2019 hat Gündoğan in der Schweiz Asyl beantragt, wird jedoch heute in in dem Asylheim wo er wohnhaft ist unter Druck gesetzt.

Seit einiger Zeit ist der Schriftsteller in einem Asylheim in Oberbüren, Kanton St.Gallen wohnhaft. Mit der Regelung des “Neuen Lebensystems” der Einrichtung in 2020 seien bestimmte Richtlinien strenger einzuhalten, wogegen Gündoğan Einwand zeigte. Hierauf wurde er in einen Abschiebehein transportiert.

Kurz vor dieser Zwangsmaßnahme hatte sich die Mehrheit der Bewohner dieser Einrichtung,unter anderem auch Gündoğan sich schriftlich dazu geäußert, dass die neuen Regelungen undemokratisch beschlossen wurden, unter anderem die Menschenwürde verachten und haben am 13.02.2020 schriflich eine Besserung dieser Regelungen angefordert.

Asylsuchende erklärten hierbei dass das “Neue Lebenssytem” nicht zur Integration beiträgt, keinen Raum für individuelle Entwicklung zulässt und im Gegenteil die Absicht verdeutlich, sie von der gesellschaftlichen,politischen und kulturellen Aktivitäten zu isolieren und dadurch auch keinen Freiraum gibt sich im aktiven Arbeitsmarkt zu orientieren. Auch würden diese neue Regelungen die Absicht darstellen Asylsuchende als billige Arbeitskraft zu nutzen.

Die Verwaltung hingegen behauptete, die Richtlinien (z.B die Pflicht zwischen 8.30-16.30 unfreiwillige Bereitschaft) seien eine “zentrale” Richtlinie für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der einheitlichen Integration in der Schweiz landesweit.

Auch das Gespräch mit einem Zuständigen der Migrationsbehörde und der Bewohner der Einrichtung (39 Personen) hätte zu keine Lösung geführt.

Anstatt einen gemeinsamen Weg zu suchen um das Konflikt zu lösen, versuchte die Verwaltung des Asylheims Halil Gündoğan unter Druck zu setzten und ihn einzuschüchtern, da er sich am meisten für das Konflikt einsezte.

Am 24.02.2020 kontaktierte die Heimverwaltung Halil Gündoğan für ein erneutes Gespräch und lieferte ihn an zwei Zivilpolizisten weiter.

Statt eine gewöhnliche Aufnahme in ein offizielles Polizeipräsidium wurde Gündoğan in ein ziviles Gebäude gebracht,wo ihm der Kontakt zu seinem Rechtsanwalt verweigert wurde.

Hier wurde Gündogan von einem Polizisten des Kantonpolizeipräsidiums und einen Übersetzter verhört. Ihm wurden Fragen über seine politischen Altivitäten in der Vergangenheit gestellt,die er ohne seinen Rechtsanwalt weigerte zu antworten.

Gündoğan wurde hierauf in die Einrichtung zurück gebracht und zeigte Einwand bei der Verwaltung der Einrichtung, mit der Begründung seine Verhörung wäre keinesfalls rechtswürdig.

In den nächsten Tagen wurde Halil Gündoğan noch ein mal von der Verwaltung kontaktiert und ihm wurde vorgeworfen andere Bewohner negativ zu beeinflussen.

Halil Gündoğan rechtfertigte sich und forderte die Verwaltung auf,Schritte einzuleiten um die Konflikte zu lösen. Er schilderte erneut dar,dass er bewusst zu Unrecht behandelt wird und alle Bewohner diese Regelungen kritisieren. Die neuen Richtlinien seien rassistisch. Die Bewohner hätten keine Einwände gegen die Teilnahme am Arbeitsmarkt,doch die vorgeschlagenen Arbeizszeiten hätten die Absicht sie von der Gesellschaft zu isolieren. Dies sei unproduktiv und sie fühlten sich unter Druck gesetzt.

Die Verwaltung des Asylheims zeigte keine Initiative um das Problem friedlich zu lösen und setzte ihm weiterhin unter Druck.

Am 3.3.2020 wurde Gündoğan seine Überhanme an eine andere Einrichtung mitgeteilt. Gündogan weigerte sich das Dokument zu untetschreiben, da er die Entscheidung für willkürlich und undemokratisch hielt.

Hierauf wurde der Asylheim von Polizisten mit Polizeihunden gewaltsam gestürmt und Gündogan wurde gewaltsam festgenommen. Mit Handschellen wurde er in ein Polizeipräsidium eingewiesen.

Im Polizeipräsidium wurden Gündoğan das private Eigentum entnommen,er durfte Angehörigen und Familie nicht telefonisch informieren.

Nach einem 2,5 stündigem Aufenthalt im Polizeipräsidium wurde Halil Gündoğan nach einer 1,5 stündigen Reise in der Zelle eines Polizeitransporters zu der neuen Einrichtung gebracht. Alle seine privaten Sachen lies er in der früheren Einrichtung.

Der neue Asylheim befindet sich isoliert zwischen Bergen und hier werden Menschen gehalten, dessen Asylanträge abgelehnt wurden,die über keinen Ausweis verfügen und auf eine Abschiebung an das jeweilige Herkunftsland warten.

Halil Gündoğan wird ohne einen rechtskräftigen Grund seit Tagen hier gehalten und isoliert. Sogar die Verwaltung der alten Asyleinrichtung finden keine Erklärung für dieses Verfahren.

Wir bemühen uns zu verstehen was in den Asylheimen eines demokratischen Landes wie Schweiz geschieht.

Wir finden es undemokratisch und nicht akzeptabel, dass ein 60-jähriger Schriftsteller polizeilichen Druck dulden muss.

Halil Gündoğan wird heute noch im “Ausreise und Nothilfezentrum Sonnenberg” in Vilters, Kanton St.Gallen gehalten. Wir fordern auf das der Druck auf Halil Gündoğan sofort eingestellt wird und erklären uns hiermit solidarisch mit ihm.

Es unterzeichnen:

Nevin Kamilağaoğlu (AABK- Co Vorsitzende der Konfederation des Alevitischen Bundes Europa)
Hüseyin Mat (AABK- Co Vorsitzender der Konfederation des Alevitischen Bundes Europa)
Metin Bozdağ (FDG- Vorsitzender der Dersim Vereinigung Europa)
Zeynep Can ( AAKB – Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Frauen in Europa)
Tuncay Yılmaz (SYKP – Partei der Sozialistischen Wiedergründung )
Ali Ertan Toprak (BAGIV-Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland)
Erdal Kılıçkaya (AABK-Vorsitzender der Konfederation des Alevitischen Bundes Europa)
Cem Bitnel ( İABF- Vorsitzender der Föderation der Schweizer Aleviten )
Zeynep Çalışkan (ATİK – Vorsitzende der Konfederation der Arbeiter aus der Türkei in Europa)
Süleyman Gürcan (ATİK – Vorsitzender der Konfederation der Arbeiter aus der Türkei in Europa)
Hıdır Uludağ (ADHK- Konfederation Demokratischer Rechte in Europa)
Sakine Türkmen (İHDD- Menschenrechts,- und Solidaritätsverein-Schweiz)
Ali Şimşek (CDK-S- Civara Demokratik a Kürdistaniyen- Swistre)
İlyas Yer ( Gemeinschaftsgedächtnis Zivile İnitiative)
Celal Başlangıç (ArtıTv Chefredakteur)
Mahmut Akgül (Yol Tv Chefredakteur)
Şiar Munzur (Can Tv Chefredakteur)
Osman Okkan (Kultur Forum Türkei Deutschland)
Ertuğrul Kürkçü (Ehrenpräsident HDP-Demokratische Partei der Völker, Ehrenmitglied AKPM- Parlamentarische Versammlung des Euroroparates)
Hatip Dicle (Kurdischer Politiker)
Nursel Aydogan (Ehemalige Abgeordnete HDP- Demokratische Partei der Völker)
Doğan Özgüden (Journalist)
İnci Tuğsavul (Journalistin)
Ragıp Zarakoğlu (Journalist, Schriftsteller)
Ragıp Duran (Journalist, Schriftsteller)
Hayko Bağdat (Journalist, Schriftsteller)
Erk Acarer (Journalist)
Ahmet Nesin (Journalist)
Ayşe Yıldırım (Journalistin)
Koray Düzgören (Journalist)
Yücel Özdemir (Journalist)
Adil Yiğit (Journalist)
İsmail Doğruer (SimurgNews. Org. )
Nezahat Gündoğan (Regisseurin)
Hakan Gürer (Regisseur)
İsmail Çoban (Künstler)
Maviş Güneşer (Künstlerin)
Kemal Kahraman (Künstler)
Mikail Aslan (Künstler)
Ferhat Tunç (Künstler)
Sema Kılıçkaya (Schriftstellerin)
Doğan Akhanlı (Schriftsteller)
Haydar Karataş (Schriftsteller)
Kemal Yalçın (Forscher, Schriftsteller)
İmran Ayata (Schriftsteller)
Fazıl Ahmet Tamer (Rechtsanwalt)
Hasan Anlar (Rechtsanwalt)
Nihat Halis (Migrationsfachperson – Schweiz)
Kazım Gündoğan (Forscher, Schriftsteller)
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